Akuter Schmerz
ist lebenserhaltend und übernimmt eine wichtige Schutzfunktion, indem er den Körper vor schädlichen oder gefährlichen Einflüssen bewahrt. Er hilft, die betroffene Stelle bis zur Heilung zu schonen. Bleibt der akute Schmerz jedoch unbehandelt, kann er schnell auch chronisch werden.
Das „Schmerzgedächtnis“
Alarmanlage im Gehirn
Das Ganze ist vergleichbar mit einer Alarmanlage im Gehirn, die bereits auf kleinste Störquellen reagiert. Ein Alarm, in diesem Fall Schmerz, wird ausgelöst, obwohl gar keine Gefahr besteht. Und so ist der eigentliche Schmerz kein nützliches Warnsignal mehr, sondern selbst zur Krankheit geworden.
Tun Sie etwas
Wenn sich Schmerzsymptome zeigen, ist Handeln angesagt. Schmerz ist immer zu behandeln und auch der Auslöser ist abzustellen. Aber Achtung, nicht immer ist höchstmögliche Schmerzausschaltung angebracht.
Unterdrückt oder nimmt man den Schmerz, so geht die wichtige Warnfunktion verloren und der Organismus wird eventuell überlastet, z. B. bei einer Lahmheit. Andererseits kann es entscheidend sein den Schmerzkreislauf zu unterbrechen, damit der Körper wieder seine normale Funktion wahrnehmen kann.
Grundsätzlich gilt, dass Sie als Tierbesitzer zusammen mit Ihrem Therapeuten individuell abwägen, ob und wie weit Sie Ihrem Tier den Schmerz nehmen.
Sie brauchen Unterstützung?
Buchen Sie gleich online Ihren Telefon-Wunschtermin im Online-Terminkalender.